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Polyurea > Definition und Abgrenzung

Polyurea ist das Reaktionsprodukt eines Isocyanates und einer Amin-terminierten Komponente. Diese Reaktion erfolgt unmittelbar und bedarf keiner Katalysatoren.

Durch Additive oder Pigmente eingebrachte Hydroxylgruppen dürfen bezüglich der Vernetzungsreaktion nicht signifikant sein.

Polyurea ist also ein echtes 1:1 System, hoch reaktiv und härtet aus, indem sich die in den beiden Komponenten enthaltenen reaktiven Gruppen miteinander vernetzen.

In der Praxis kommt es immer wieder zu Verwechslungen, welches die A- und welches die B-Komponente ist. Während in der euroääischen Industrie die Isocyanat-Komponente als B-Komponente bezeichnet wird (abgeleitet von der Polyurethan-Chemie), wird in Nordamerika und Asien das Amin-Gemisch als B-Komponente geführt (von der Epoxidharz-Chemie kommend).

Diese Website orientiert sich bei den Bezeichnungen A und B an den im amerikanischen und asiatischen Raum eingebürgerten Bezeichnungen:

Die A-Komponente ist der isocyanathaltige und die B-Komponente der aminhaltige Teil.

Chemische Formulierung Polyurea-Vernetzung:

Chemische Formulierung Polyurea

Chemische Formulierung Polyurethan-Vernetzung:

Chemische Formulierung Polyurethan

Abgrenzungen:

Polyurea (PUA)
Polyurethan (PU)
Polyurethan-Polyurea-Hybride (PU-PUA-Hybride)
Die Vernetzungsreaktion erfolgt ausschließlich zwischen ISO und AMIN. Additive oder Pigmente dürfen nicht vernetzungssignifikant sein. Die Vernetzungsreaktion erfolgt ausschließlich über isocyanat- und hydroxylterminierte Verbindungen. Die Vernetzungsreaktion erfolgt über isocyanat-, amin- und hydroxylterminierte Verbindungen nebeneinander.

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